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BEST OF VERÖFFENTLICHT: kaweis Werbegang:

»DIE VERHAFTUNG DER DUNKELHEIT WEGEN EINBRUCHS«

 

»Kreative sind Mist! Gut verteilt wirken sie wie Humus.
Als Dünger! Doch auf einem Haufen, wie bei einer Preis-Verleihung,
stinken sie nur herum.« Simple Simon says_sagt er ganz einfach.

Scheisse, vorher musst du dich um was anderes kümmern. Meeting auf der Behörde: Ein ebenso hoffnungs- wie aussichtsloses Unterfangen. Lässt du den zerfledderten Führerschein samt Konterfei, an das sich nur noch die PiringsDorfÄltesten erinnern können, durch ein neueres Dokument samt frischem Seppo Bildnis ersetzen, würde das nicht ohne Inanspruchnahme eines Gutteils deines Jahresurlaubs abgehen. Manch einer – so wurdest du vorgewarnt – sei von einer solchen Mission nie mehr zurückgekehrt. ScheissFührerschein! Der eine bösartige Bulle hat den deinen einbehalten. Mit der Begründung: Das Dokument sei zur Unleserlichkeit verkommen. Solche Verkommenheit kann schon vorkommen! Schön blöd. Kostet erhebliche Zeit & Mühe. Ewig werden sie dir den rosa Deckel nicht verweigern können, irgendwann müssen sie das Dokument rausrücken, schon ein paar Meetings später. Dazu darf man sich doch soweit gehen lassen und sich selber fahren lassen, oder…

Festina lente. Wer weiss schon, was dieser Spruch zu bedeuten hat? Am BehördenGang wartend, vertiefst du dich in mitgebrachten Lesestoff. Erfährst wieder allerhand, ohne das du nicht ruhig weiter atmen könntest: »Eile mit Weile« wird Kapitel.25 im Werk namens ›Leben des Augustus‹ und einem gewissen Sueton zugeschrieben. Dieser Gaius Suetonius Tranquillus (um 69_140 n Chr) war ein römischer Biograph & KulturHistoriker, fast schon so was wie ein SocietyReporter. Von ihm stammt der Slogan und jeder verwendet ihn – ohne ihn gebührend zu vergebühren. Für BezirksHauptmannschaften gilt noch, was Friedrich der Grosse über Österreicher gemein_allgemein sagte: In ihren Bewegungen träge, langsam bei der Verwirklichung ihrer Pläne, betrachten sie die Zeit als ihr Eigentum. Als zählte man in Gedanken hübsch langsam die Tage zurück... Bis in die Vorsintflut.
Doch hinter dir die Schimpfflut & SchimpfWut, weil...
Weil du endlich aufgerufen wirst. Weil du (aus Boshaftigkeit?) ein duplikat ausgestellt bekommst, obwohl das in Mitleidenschaft gezogene Original noch am koat wieneins weilt, weil es einbehalten wurde. Also de jure keine »Zweitausfertigung«, die künftig mehr Spass im Umgang mit der Exekutive beschert, sondern eine »Neuausstellung«. Weil in Eile, akzeptierst du, weil durstig. Ein Arschloch, das selber säuft, lässt dir eine »TrinkerBelehrung« angedeihen. Weil die Trotteln auch gleich eine Strafe aussprechen wollen, musst du ihnen sagen, dass das nicht geht, weil das Verfahren schon über die Wiener Behörde läuft. Und weil man für ein und dasselbe Delikt noch immer nicht 2x bestraft werden kann! Scha(n)de für dieBH Oberpullendorf. Weil es Zeit wird, mit dem sicher geparkten kfz zu enteilen, schraubst du schnell noch ein Krügel zur Tarnung runter. Weil es sonst gar zu blöd ausgeschaut hätte, wärst du – ohne Eile für eine Weile – nach Wien abgedüst.

PreisVerleihung, äh Vergabe: Die Gala findet im Tabakmuseum auf der Mahü, der Mariahilferstrasse, statt. Rew und du, ihr seid früh dran. Die Anwesenheit vereinzelter Menschen im Eingangsbereich vertreibt euer Bangen, zum falschen Veranstaltungsort gedüst zu sein. Alle, bis auf die WerbeQuetschn in der Hietzinger Maxingstrasse 8, geben sich nach & nach ihre Stelldicheins. Edi Keck und andere Zeitungs-Gesichter tauchen auf, Seite an Seite. Betrachtet man die aufgedüsten BulimieDusern, denkt man unweigerlich an drahtige Nägel mit H2O2 Köpfchens. Alle nageln, äh lächeln mit dem unvermeidlichen Sektglas kamerawärts. Eitel vom Scheitel, nobel vom Nabel, hohl bis zur Sohl. Dereinst durfte man sie Fräuleins nennen, ohne mit Alice Schwarzer Ärger zu kriegen. Früher ging so was als Modeschau durch, als es noch eigene Raucherkinos gab. Modeschauen mutierten zu ModelSchauen. Dazumals, als Mannequins noch keine Models & stolz waren, Manne zu quinnen äh: zu gewinnen. Heute haben sie schulterfrei bis zum NobelNabel. Oder nabelfrei bis zur kessen Sohle. Je mehr ihre Gönner wiegend anhaben, desto geringer werden die Mausischaften im Schatten. Tragen wenig Leichtes am Leib, umso mehr Haut zu Markte. Eine unscheue Schau wie aus den besten Solarien dieser Welt. Die VIPs in 60Gramm Textilien an berolexten Begleiter & Bereiter-Händen schaffen die Treppe unfallfrei. Dreiteiler-Anzüge & LightmusenDusern füllen das tabakmuseum mit Surround-Geschnatter. Geht los wie eine Kanone. Der bestimmte Kanon verstummt. Garstige SoundKonserven machen Druck auf Becken & Trommelfelle. Scheppern & Hämmern, weder Rews noch deine Musik. Sicher auch nix von den nine inch nails. Jedoch du bist nicht vor Ort, um dich an der Musik zu erquicken.

Simon entert die Bühne – seine Bühne! – und hält Laudatio über Laudatio. Überreicht finally die Preise. Danach ist Rew dran, verstärkt durch deine (ka)Weinigkeit. Rew mümmelt seine Rede als »First Präsident Kirchschläger« runter, du stehst ihm bei, aufs Stichwort wartend, mit krampfhaft verschlossenem Mund. Das macht dich grübelnd. Ein Schulfreund, Zahntechniker und somit Experte für DentalProbleme aller Art, hat es dir erklärt (als du nachgefragt hast, wegen Tritt- & Trinkfestigkeit deiner Brücke am kawei). Das greise Staatsoberhaupt wurde während des Weltenkrieges ins Kiefer getroffen. Deswegen wäre sein Gebiss unanpassbar. Beim Reden klappe es nicht immer und die oberen Klapperln klappten auf die unteren und blieben hängen. »Und die Zähne sinds Wichtigste überhaupt« warst du belehrt & das Staatsoberhaupt entehrt worden. Doch das mit den Zähnen hast du selber auch schon geschnallt. Rews Stichwort ist am Auftauchen, du kommst ins Schwitzen: »Kreative & Politiker hamm ja was gemeinsam: Ja! Eine Vorliebe für weisses NasenPulver(!)«. Dazu lüftest du die Mütze. Von unter der Kappe rieselt Staubzucker über Kopf & Gesicht. Die Zuschauer haben sich auf euer komisches Duo eingeschwungen. Ergibt einen seltenen Moment von stillem Einverständnis. Niemand lacht und alle bleiben cool und somit Sieger über Lachdrang|Johlzwang.

Jämmerliche Performance; zu ernster Hintergrund; Gag der Zeit voraus? Oder sind Kreative doch Mist: Wirken gut verteilt wie Humus als Dünger. Und stinken auf einem Haufen nur herum? Von der Bühne aus entdeckst du die Sieber&Saatchi Segler, die dir nicht nur vom stehbeisl bekannt sind. Segeln & Tabak gehen gut zusammen. Die Feuerwasserlinie ist bereit zum Entern – oder zum Kentern. Rew zieht sich um und zurück, du bleibst in Uniform. Die Seemänner haben einen AhaEffekt – erkennen dich wieder. Als Postler! Dank dem Zauber der Montur: Die ScheissUniform macht es aus. Deutlich zu spüren, wie du in ihrem Ansehen sinkst_abstinkst. Das kann zwar einen Seemann nicht erschüttern, dich jedoch schon. Also gehst du daran, deinen LiquidMangel zu liquidieren, obwohl nicht flüssig – braucht du auch nicht zu sein! Das Buffet wird eröffnet und überschwänglich gelobt. Alle Welt (verg)isst und (be)trinkt. Frei nach dem SeglerMotto: »Eine Hand für sich, eine fürs Schiff«. Nie zuvor hast du so reichlich gesehen – und auch davon essen dürfen (als Gage oder als Gag). Willst dich der Intuition, deiner Initiation und dem Buffet hingeben. Musst es nur noch lebend dorthin schaffen, wo mehr Fressen lockt und wartet, als du je auf einem Haufen gesehen hast. Tastest dich mit zaghaften Blicken vor, ins Zentrum deines Interesses. Ergatterst Schauraum mit Sichtgewinn im ergötzenden Blickwinkel. Eroberst Sehmeile um Sehmeile. Volle Kraft voraus. Die Mast geht auf Halbmast! Eine BuffetMeile erzeugt laufend Wogen. Ein strömender Durchfluss saugt dich ein. Verhaltenen Schrittes gerätst du in Bann und Schlepptau schwarzgekleideter GruppenEinzelner. Ohne es zu wollen, strudelst du in die Fress_StressDrift. Ein Bootsmann mit künstlichem Seh|Kau|HaarBehelf ausgestattet, doch sonst tadellos in der Erscheinung, brettert dir in die Wanten. Mit sonstwem redend, wie bei 12 Beaufort auf der vom britischen Admiral entwickelten Skala. »Warum ham s alles doppelt?«, will er angesichts eines 2x benagelt Ausgezeichneten wissen. Ein Kreativgott, der seinen Diener Noah nach den ArcheTieren (oder ArcheTypen) befragt?

Wie mit Holzbein, in dreipunktigem Seemannsgang, kämpfst du dich voran: erste_zweite Planke, wieder ein Paar Taue weiter, dann SideStep. Wie von unsichtbarem SteuerRad gelenkt, durchschiffst du die unsicheren Klippen möglicher Gesprächsinseln. Erleichtert stellst du fest, dass die grosse Welle der Partysanen sich nur fürs Buffet interessiert. Ein Schwall Höflichkeit kreuzt so nahe vor dir auf, dass weder Chance noch Hoffnung besteht, umhin- und lebend zu entzukommen. In letzter Sekunde bugsiert man dich weiter. SmokingHeck an HemdBug. Gereffte ÄrmelAchtern halsen & wenden nach aufgetakelten WeinAchterln. Einer leckt, rinnt aus vor lauter Style. Von echter Kreativität gekapert, dampft er überladen seine Perlen heisser Luft in die sektreich_wunderbaren Menschensäulen. Schwitzt aufgebläht von sich, schmilzt vor sich dahin. Muss notwassern, irgendwo sich brechen. Markante Lacher dehnen sich uferlos aus. Nehmen ungeahnte HeiterkeitsAusmasse an. Fürs Gegenüber in Anzug ist Gefahr im Verzug. Der auf ExtremPosition festgezurrte Witz eines Grinsers könnte »schlapp« machen und dem Anderen ins feixende Gesicht schnalzen.

SchaumkronenBrandung im Antlitz. Ein Bart_Brillen_Pferdehaar _Gebiss & Tellerträger appelliert lautmalerisch an seinen gebannt verharrenden EitelkeitsKollegen. Die GesprächsBrandung schleudert dir SmalltalkGischt ins Gesicht. Knapp vorbei ist schwach dagegen – vorbei an deinem manövrierunfähigen Seitengesicht. Die launige Bagage nieselt dir fröhlich in die Visage deiner Takelage. SprühLadung auf der Fressage. Tröpfchen schwirren wie Möwen um den FischstäbchenTrawler von Kaptn iglo. Gibts mövenBier? Demner ist nicht da, sicher auch kein mövenpick Eis. Über deinen Zwischengang hinweg nimmt der WortSprayer seinen Erzählfaden wieder auf. Nur ein roter Faden Tiefgang, den Ball flach haltend, flach wie eine Flunder, die Flunkerei oder Flunderei. Das Seemannsgarn soll sich zu keinem Wickel entwickeln. In diesem Saal voll Prominenz & Bildung wirst du lustvoll ans andere Ende gespült, um dich delektierend am Gelaber zu laben. In einer Sprachbucht entdeckst du Leute, mit denen du reden könn_möchtest. Nach der langen Durststrecke des SchulVersagens wurdest du für den OzeanDampfer der Misserfolge ausgemustert. Als Schiffbrüchiger des Lebens.
Die Fregatte deines Selbstvertrauens dümpelte zu neuen Gewässern, deine Barke schwimmt, ist unterwegs. Neuland in Sicht. Nun gewinnst du Boden unter den Füssen. Beginnst dich erstmalig, ein bisschen schwankend, auf Wiener Planken wohl zu fühlen. Bei Simon gehst du vor Anker, um seetüchtig ein paar WortLadungen der aufgebürdeten Fracht – mit etwas Durst – zu löschen.

Leseprobe | Seite 18 [KAP.01]

Leseprobe | Seite 148 | Kapitel.11 [unlektoriert]

Leseprobe | Seite 196 [KAP.16]

Leseprobe | Seite 329 [KAP.33]

Leseprobe | Seite 372 [KAP.38]

Leseprobe | Seite 466 [KAP.49]

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Rezensionen & Stimmen [KRITIK]

 

 

 

Das Buch, von dem Harry Rowohlt
meinte: es werde seinen Weg machen!

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Die Verhaftung der Dunkelheit
wegen Einbruchs«
von Karl Weidinger [UhudlaEdition] – Das Buch Arial:
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Schutzumschlag von Prof. Ernst Fuchs,
gebunden, Hardcover, 500 Seiten.

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»...eine Spur der Verwüstung durch die WerbeBranche gezogen wie Attila der Hunnenkönig.« – [Dr G Walsch-Jelinek of Transpotext|Commworld]

»...gute Texter haben keine Zeit für Bücher, und Sie haben schon zwei geschrieben?« – [Haide Rosar of Young & Rubicam] – »Seit 10 Monaten mehr keinen Sex gehabt. Da könnte ich in der Zeit, in der Sie mit Ihren Chefs bumsen, ›Krieg und Frieden‹ schreiben!« – [Antwort des Autors]

»A Supertexter, owa menschlich a totales Oarschloch!« – [the HorstMan of A3]
– »Einspruch, nehmenS des zrück, i bin sicher ka Supertexter!« – [Antwort des Autors]

»Kawei, das Selbstvertrauen aus Beton, der Al Bundy von Österreichs WerbeSzene« – [DI Kari Witt-Dörring of PK_P beim ORF TopSpot]

»Die Verhaftung der Dunkelheit wegen Einbruchs... Ein Titel, der seinen Weg machen wird!« – [Harry Rowohlt of Hamburg]


KARL WEIDINGER
[THE LORD of the piRINGS
DER HERR der jahresRINGE]

Ein Burgenländer aus Piringsdorf, seit über dreieinhalb Dutzend und mehr als vier Dezennien Lebensjahren, mit kawei verhaftet. Ein Alter, in dem richtige Genies schon richtig tot sind: Mozart[35], Jesus [33], Schubert[31], Hendrix [28], Schiele [28], Morrison [27], Büchner [24], Trakl [24]. – Selbst Falco [41], Kafka [41] oder der Erfinder von Short- & KrimiStories, Edgar Allen Poe [40] sowie Jaromir »Schwejk« Hasek [40] wären mit etwas Glück nic
ht mehr einholbar. – Lady Diana [36], Michel Hutchence [37], Puschkin, Van Gogh [37] und Ödon von Horvath [38] gingen zwischen Fertigstellung, Lektorat und Drucklegung drauf als Vorbilder. Also nix mit Genie. Schon eher Wahnsinn [ohne Methode].

Speisekarte speziell für Haflinger & Knastologen:
Arretiert zu 1,8 Promille des Jahrtausends in Piringsdorf und 22% des Jahrhunderts in Wien eingesperrt. Ein Zehntel Säkulum in Posthaft, ein Dutzend Jahre Schul-, Wirtshaus- & WerbungsArrest. Der Rest ist Schweigen, äh: Schlafen. Dunkelhaft! Nun [wieder] draussen.


»kaweis Werbegang - DIE VERHAFTUNG DER DUNKELHEIT WEGEN EINBRUCHS«
ist ein autobiografischer Schelmenroman von kawei. Das dritte Erstlingswerk nach »Der Missbrauch des aufrechten Ganges« [kaweis PostReport] und »Der Herr vom Uhudla« [kaweis UnterstufeLesebuch]. Eine schonungslose Abrechnung. Kein Kniefall vor den Grossen, sondern Kreativmuskelspiel der unangepassten Kleinen, die mit Eulenspiegel, Hanswurst, Kasperl oder Zilk auch schon einige Siege erringen konnten. Denn nur wer nicht genial tot ist, kann noch der Welt seinen Buchrücken zudrehen...

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